Sant’Erasmo_deutsch

Von der Erde aus. Insel Sant’Erasmo

Verlauf

Periplus um die Insel Sant’Erasmo

Beschreibung

Ein Ausflug zur Entdeckung der größten Insel der Nordlagune, die als der geschichtliche ”Gemüsegarten der Serenissima“ definiert wird. Hier überquert man kultivierte Gemüsegärten, Wein- und Obstgärten – unterbrochen von den landwirtschaftlichen Betrieben und alten Fischteichen – eingetaucht in eine Landschaft der Lagune von atemberaubender Schönheit. Unter den geschichtlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten des Territoriums ist die Torre Massimiliana zu empfehlen.

Strecke

Circa 8,5 Kilometer

Verkehrsmittel

Die Insel erreicht man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – mit dem Dampfboot (Vaporetto). Die Reiseroute geht man zu Fuß oder man fährt sie mit dem Fahrrad ab.

Verlauf Beschreibung   Strecke
1. ETAPPE
(1) Haltestelle Capannone, Ausgangspunkt des Ausflugs. An der Abzweigung biegt man nach rechts ab und geht auf der asphaltierten Straße (Via dei Forti) Richtung Torre Massimiliana. Man kann sich  aus dem grünen Bereich auf die Via dei Forti begeben, der sich vor dem Lazzaretto Nuovo befindet, der heute ein öffentlicher Park ist und einst der Brückenkopf des archetektonischen militärischen Komplexes der Insel war.
Der heute verschwundene Brückenkopf, zusammen mit der Festung  Torre Massimiliana, mit der Batteria Sant’Erasmo, den Ridotti di Sant’Erasmo Vecchio– die in telemetrische Türme umgewandelt wurden und heute verlassen sind  – sowie zusammen mit den Ridotti di Sant’Erasmo Nuovo  im Gebiet der Punta Vela stellten früher eine Reihe Verteidigungswerke dar, die  während der französischen und österreichischen Herrschaft den ganzen Lido von Sant’Erasmo abdecken und damit auch den Zugang zum Hafen von Lido sollten.In diesem Bereich, der heute ein öffentlicher Park ist, kann man die Reste einer österreichischen Eisenbahn sehen, die für den Transport von Pulver von  Lazzaretto Nuovo zu der festung Torre Massimiliana benutzt wurde.Gegenüber der Dampfboothaltestelle Capannone kann man die Insel  Lazzaretto Nuovo sehen: man erreicht sie mit der Linie 13 des Dampfboots, das Boot hält auf Anfrage. Um die  Besuchszeiten zu erfahren, besuchen Sie die Webseite www.lazzarettonuovo.com.

Im Jahr 1468 wurde auf der Insel mit einem Dekret des Senats der Serenissima ein Lazarett errichtet, um die Ansteckung mit der Pest zu verhindern.  Es wurde das „Neue“ Lazarett benannt, um es von dem „Alten“ bereits bestehenden Lazarett zu unterscheiden, wo die an der Pest erkrankten Patienten untergebracht waren.

Die Insel wurde zum Ort der Quarantäne für die Schiffe, die aus dem Mittelmeer ankamen und verdächtigt wurden, die Träger der Krankheit zu sein.  In dem österreichisch-ungarischen Verteidigungssystem wurde das Neue Lazarett zur Pulverkammer und diente als Unterstützung der Festungsanlagen der Küste von Sant’Erasmo.

 

0 Kilometer
2. ETAPPE Nach dem man auf der Via dei Forti 0,5 km zurückgelegt hat, kann man nach links abbiegen (die dritte nach Anfang der Straße, vor dem Hotel Lato Azzurro) und circa 300 Meter entlang einem inneren Kanal entfernt  befindet sich auf der rechten Seite der landwirtschaftliche Betrieb  Sapori di Sant’Erasmo (2). Sapori di Sant’Erasmo ist ein Familienunternehmen, das von dem Präsidenten des Konsortiums der Violetten  Artischocke geleitet wird. Je nach Saison und Ernte kann man die lokalen  Produkte kaufen. Die Hersteller berichten über die landwirtschaftliche Arbeit.Der Betrieb ist jeden Tag geöffnet.  www.carciofosanterasmo.it/Von der Via dei Forti hat man eine Aussicht auf das Arsenal von Venedig und die Insel Vignole. 0,7 Kilometer
3. ETAPPE Wenn man die Via dei Forti weiter entlang läuft, gelangt man zu der südlichen Spitze der Insel, wo sich die Festung Torre Massimiliana (3) erhebt.  Gegenüber dem Hafenmund von Lido befindet sich die Festung, die von den Österreichern auf dem Boden einer Früheren napoleonischen Festung, der Festung Sant’Erasmo, errichtet wurde. Die Festung wurde im 19. Jahrhundert gebaut und ist  in der Lagune von Venedig in dem vielfältigen Panorama der Militärfestungen der  Piazzaforte Marittima a Forti Staccati eine gänzlich ungewöhnliche Festung.Dieser starke Bau hat dem Erzherzog Maximilian von Österreich während eines bewaffneten Aufstands im Jahr 1848 Zuflucht gewährt. Die Festung wurde bis zum Zweiten Weltkrieg benutzt und nach langem Verlassen neulich restauriert und kulturellen Zwecken gewidmet. Man kann die Festung von März bis Oktober in Verbindung mit Ausstellungen und Veranstaltungen besuchen. 1,2 Kilometer

4. ETAPPE Geht man weiter die Via dei Forti entlang, die hinter der Festung nach links abbiegt, gelangt man in ein landwirtschaftliches Territorium, auf dem man von bestellten Feldern umgeben ist. Circa 0,8 km nach dem Abbiegen befindet sich ein Unternehmen, das Honig herstellt (4).  Ein Teil dieser Strecke kann entlang des Teichs der Lagune passiert werden, indem man von dem Strand von Bacan startet. Aussicht auf den  Hafenmund von Lido und Treporti. 2 Kilometer
5. ETAPPE Nach circa 1,5 km, wenn man nach links abbiegt (wenige zehn Meter nach dem Restaurant  Cà Vignotto), kann man ein nicht asphaltierten Pfad begehen, der die bestellten Felder und Weingüter durchquert und die langen und breiten Fischteichbecken (5) entlangführt. Der Pfad kann nur zu Fuß begangen oder mit dem Fahrrad befahren werden und ist aus naturalistischer Sicht sehr interessant.Ein sehr guter Punkt für die Vogelschau (Fasane, Amseln, Stare, Stelzenläufer von Italien usw.) Das Wassernetz, das von den Fischteichen repräsentiert wird – einer der Konstanten der humanisierten Landschaft der Insel – ist direkt mit der umgebenden Lagune verbunden.  Es befindet sich heute in einem verlassenem Zustand und hatte frühe keine Bewässerungsfunktion, sondern ergänzende produktive Funktionen, da es der Fischzucht diente.An mehreren Punkten kann man wieder auf die Hauptstraße gelangen (Via delle Motte) indem man den Verlauf abkürzt und die Mitte des Dorfes erreicht, wo sich die Dampfboothaltestelle Chiesa befindet.  Der Pfad verlängert sich um circa 1,2 km.

 

3,5 Kilometer
6. ETAPPE Auf der linken Seite gelangt man wieder auf die Via dei Forti, die bis zum Ex Ridotto geht, der wegen der Vegetation unsichtbar geworden ist. Wenn man erneut nach links abbiegt, gelangt man zu der Haltestelle des Dampfboots  Punta Vela (6) und man befindet sich auf der Via delle Motte, die entlang der ganzen Nordseite der Insel führt.  Ab Punta Vela aus wird der Besuch der bebauten Felder besonders angenehm, da man aus vielen Blickwinkeln die Inseln  San Francesco del Deserto und Burano erblicken kann. Von der Dampfboothaltestelle Punta Vela ist die Aussicht auf die Insel Francesco del Deserto und ihre Barene außergewöhnlich.San Francesco del Deserto (Besichtigung zu den Besuchszeiten, siehe Webseite http://www.isola-sanfrancescodeldeserto.it), die seit der römischen Zeit besucht wurde, wurde um Jahr 1220 zum Landeplatz von Francesco d’Assisi, der aus dem Orient von dem Fünften Kreuzzug zurückkehrte. Der Heilige wählte diese Insel, um darauf einen Ort zu gründen, an dem man in Frieden beten und meditieren konnte. Nach seinem Tod wurde die Insel von dem Patrizier  Jacopo Michiel an die Mönche geschenkt, um darauf ein Kloster zu gründen. Nachdem die Insel und das Kloster wegen den unfreundlichen Umweltbedingungen verlassen wurden, wurde das Gebiet im 15. Jahrhundert von den Österreichern als Pulverkammer benutzt, und zwar bis 1858 als das Gebiet an die Diözese geschenkt wurde, was den Mönchen erlaubte, darauf das Kloster erneut zu gründen, das heute noch besteht. 4,7 Kilometer
7. ETAPPE Es geht weiter circa 1,3 km entlang der Via delle Motte Richtung Süden zur Stadtmitte (7), wo sich der größte Teil der Wohnhäuser,  Dienste und die Dampfboothaltestelle Chiesa befinden. Im Zentrum befindet sich die bescheidene Kirche des  Cristo Re. Sie wurde im 19. Jahrhundert errichtet und am 27. Oktober 1929 kurz nach der Einrichtung der Pfarrei von Sant’Erasmo (1926) konsekriert. Die Kirche wurde von  Brenno Del Giudice entworfen und besteht aus drei Kirchenschiffen.Die Fassade verfällt vom Zentrum an den Seiten nach den waagerechten Segmenten, die von den Lisenen gekennzeichnet sind und an dem oberen Teil von Kurvenlinealen bewegt werden.Im Innern befindet sich das Gemälde des Martyriums von Sant’Erasmo aus der Schule von Tintoretto. 5,5 Kilometer
8. ETAPPE Schreitet man weiter entlang der Via delle Motte circa 0,7 km lang fort, kann man die Weingüter des Unternehmens “Orto di venezia” beobachten. Der Weinkeller, den man auch besuchen kann, befindet sich in der Nähe der Dampfboothaltestelle Capannone (8), circa einen Kilometer entfernt. Im Unternehmen wurde das alte Dränagesystem erneuert, indem das Regenwasser in den Kanälen sammelt, die durch die Rebzeilen fließen, und dann in die Lagune mit der Ebbe durch due “geschlossenen” Wassersysteme läuft. Der Weinkeller kann im Rahmen des Didaktischen Bauernhofs, der von  Cà Codolo veranstaltet wird, besucht werden. Es handelt sich um eine wandernde Initiative, die verschiedene Produktoren der Insel mit einbezieht.Es ist notwendig, die Besuche zu koordinieren. Notwendig ist eine Mindestzahl von Personen. 6,8 Kilometer
Wenn man einige Hundert Meter fortschreitet, kommt man zu der Dampfboothaltestelle Capannone und damit dem Ausgangspunkt des Ausflugs. 8,5 Kilometer

 

Nützliche Kontakte und Nummern:

Für das Mieten von Fahrrädern wenden Sie sich an die kulturelle Vereinigung “Il Lato Azzurro“ mit dem Sitz auf der Insel, in via Forti, 13; Telefon 0039 041 5230642; http://www.latoazzurro.it

 

 

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